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Unter König Victor Emmanuel II verbanden sich 1861, zusammen mit Sardinien und Sizilien, die Stadtstaaten der italienischen Halbinsel und Italien wurde eine Nation.
In den frühen 1920ern stellte Mussolini eine faschistische Diktatur auf. Die spätere unglückliche Allianz mit Hitler und seiner Nazi-Partei führte zu Italiens Niederlage im Zweiten Weltkrieg.
Im Jahre 1946 wurde eine demokratische Republik gegründet, welche die Monarchie ersetzte. Schon bald folgte der ökonomische Aufschwung.
Italien war eines der ersten Länder, welche sich der NATO und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) anschlossen. Seit dem war es an der Spitze der europäischen Wirtschaft und der politischen Vereinigung. Im Jahre 1999 schloss es sich der Wirtschafts- und Währungsunion an.
Italien hat anhaltene Probleme mit illegaler Einwanderung, organisierter Kriminalität (die Mafia), Korruption, Arbeitslosigkeit und schleppenden ökonomischen Wachstum. Die niedrigen Einkommen und technischen Standards des Südens stehen noch immer im Kontrast zum wohlhabenderen Norden.
Die jüngste Geschichte Italiens zeichnet sich durch häufige Regierungswechsel und hohe Inflation aus. Italien ist Gründungsmitglied der Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (Vorläufer der EU) und hat 2001 seine Währung „Lira” durch den Euro abgelöst. |