Hallo oder Nihau wie man in China sagt.
China ist mit seinen 9.571.300 km2 zwar nicht das größte Land aber mit seinen etwa 1,3 Milliarden Einwohnern das am meisten besiedelte Land der Welt.
Besonders berühmt ist es für seine Chinesische Mauer, die nicht nur das größte, sondern auch das einzige Bauwerk ist, das vom Weltall aus zu erkennen ist.
Die Chinesische Mauer
Die Chinesische Mauer auch Große Mauer genannt gilt als das größte Bauwerk aller Zeiten. Sie verläuft, beginnend in der Nähe des Bo-Hai-Sees, nordöstlich von Peking über Nordchina in die Wüste Gobi. Angaben zur Gesamtlänge der Mauer variieren, sie windet und krümmt sich im Gelände und es gibt parallele Schutzwälle die mitgezählt werden können. Die Luftlinie beträgt 2450 km, mit allen Biegungen und Abzweigungen liegt ihre Länge zwischen 6000 km und 6500 km.
Unter Anweisung des damaligen Kaisers Qin Shi Huangi im Jahre
220 v. Chr wurde die Mauer gebaut.
Die in einer 10 Jahre dauernden Bauzeit errichtete Mauer bestand anfangs nur aus Erdwällen und aufgeschichteten Felsbrocken.
Einige Abschnitte der Mauer existierten bereits, errichtet von kleineren
konkurrierenden Königreichen.
Die Mauer wurde als Schutzwall gegen die mongolischen Nomaden aus dem Norden gebraucht.
Dann wurde die Mauer wesentlich solider gebaut, auf einem steinernden Fundament stehend und mit Erde und Ziegeln errichtet.
Nur die äußere Verkleidung besteht aus Bruchsteinen die bis zu einem Meter dick sind. Die Höhe schwankt je nach Geländeprofil zwischen 3 m und 8 m, die Beobachtungstürme erreichen 12 m. Auf der gesamten Länge wurde die Mauer in 9 militärische Zonen eingeteilt, jede mit einem General und einem Hauptquartier.
Von den Wachtürmen aus konnten in unglaublicher Geschwindigkeit Nachrichten mit Flaggen, Rauchzeichen und nachts per Feuer übertragen werden. Die Große Mauer diente nicht nur als Schutzwall, sondern auch als Straßenverbindung. Bei einer Breite von 5,5 m an der Mauerkrone, konnten 10 Infanteristen nebeneinander marschieren oder 5 Kavalleristen nebeneinander reiten.
Eine Legende besagt, dass Kaiser Qin Shi Huangdi weissagte „Die Mauer werde erst dann fertig sein, wenn "Wan" oder 10.000 Menschen in ihr begraben sind.“ Nach langer Suche fand der Kaiser schließlich einen Mann namens Wan, ließ ihn töten und einmauern.
Wahrscheinlich wurden auch viele tausend Arbeiter die bei den Bauarbeiten starben in der Mauer beerdigt, was zu dem Namen "Mauer der Tränen" oder auch "längster Friedhof der Welt" führte.
Im Jahre 446 n. Chr. rief Kaiser Taiping Zhenjun 300.000 Arbeiter zum Bau eines weiteren Abschnittes zu sich.
Kaiser Tian Bao holte 555 n. Chr. 1,8 Millionen Bauern zu weiteren Bauarbeiten an der Mauer. Ab 607 n.Chr. wurde sie von Kaiser
Sui-Dynastie rekonstruiert, bis zu 1 Million Arbeiter sollen während dieser Bauperioden beteiligt gewesen sein, wovon etwa die Hälfte starb.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie dennoch vernachlässigt und verfiel allmählich.
Große Mauer
Große Mauer
Die verbotene Stadt
Die Verbotene Stadt gehört heute zu den größten Touristenattraktionen in China. Hier lebten und regierten die chinesischen Kaiser zwischen 1437 und 1911.
Die Kaiserstadt war zum Zeitpunkt ihrer Erbauung der ausgedehnteste Fürstensitz der Welt. Sie war von einer sieben Kilometer langen Mauer umgeben und umfasste eine Fläche von 720 000 Quadratmetern. Zur Anlage gehörten zahlreiche Tempel und Paläste, Wohngebäude, Höfe, Gärten und Seen. Alle Dächer der Gebäude trugen die Farbe gelb. Das war die Farbe des chinesischen Kaisers.
Die Verbotene Stadt war gewissermaßen eine Stadt in der Stadt, deren Betreten für ungebetene Gästen bei Todesstrafe verboten war. Alle Höfe, Tore und Gebäude tragen hier symbolische Namen so steht etwa das "Tor der höchsten Harmonie" für das chinesische Ideal der harmonischen und ausgeglichenen Gesellschaft.
In der Halle der höchsten Harmonie saß der Kaiser auf dem Drachenthron und vollzog seine Rituale.
Der letzte Kaiser
Kaum zu glauben! Doch Chinas letzter Monarch war tatsächlich erst drei Jahre alt als er 1908 den Thron bestieg. Film
Lange gedauert hat die Regentschaft des kleinen Pu Yi allerdings nicht. Schon nach drei Jahren übernahmen Revolutionäre das Ruder und riefen China am 29. Dezember 1911 zur Republik aus. Damit endete die Geschichte des chinesischen Kaiserreiches.
Schon als Pu Yi seinem verstorbenen Onkel auf den Thron folgte, war die chinesische Monarchie nicht mehr zu retten. Doch das wollte die kaiserliche Familie nicht wahr haben. Abgeschirmt von der Außenwelt war er das einzige Kind im gesamten Kaiserpalast. Er wurde in seinem Palast wie in einem Gefängnis gehalten, das er nicht verlassen durfte. Deshalb kannte der kleine Kaiser nur die Welt der „Verbotenen Stadt“
Erst mit sieben Jahren sah er zum ersten Mal Gleichaltrige. Selbst nachdem die Republik und die Abdankung des Kaisers verkündet worden waren, hielt sich Pu Yi weiter für den Herrscher von China. Er wusste nicht dass er keinerlei Macht mehr hatte. Er blieb nur zum Schein im Amt, damit sich andere an ihm bereichern konnten. Erst nach dem gescheiterten Putschversuch einer kaisertreuen Militärregierung 1917 musste Pu Yi musste die Verbotene Stadt für immer verlassen. Doch damit ist die aufregende Geschichte um den letzten Kaiser noch nicht zu Ende. Nachdem er sich an ein Leben außerhalb des Palastes gewöhnt hatte, boten ihm die Japaner 1931 die Regentschaft über die von ihnen besetzte Mandschurei an. Pu Yi willigte ein, wurde aber von den Japanern wie eine Marionette für ihre Zwecke gelenkt. 1945 nahmen ihn die Russen gefangen und liefern ihn 1950 an China aus. Dort wird er in ein kommunistisches Umerziehungs-Lager gesteckt und 1959 begnadigt. 1969 stirbt er als einfacher Gärtner.
Bevölkerung
China ist mit seinen etwa 1,3 Milliarden Einwohnern das meist bevölkerte Land der Welt. Es gibt viele Nationalitäten. 93 % von ihnen sind
Han.
Die Han waren stets ein sesshaftes, gut organisiertes und diszipliniertes Volk. (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) expandierten die Han-Chinesen weiter nach Süden und nach Westen und verdrängten viele Völker. Auch heute leben die Han im Osten Chinas. In der chinesischen Sprache gibt es mehrere Dialekte, aber generell lässt sich sagen, dass es die Muttersprache der Han ist.
Wie schon angedeutet leben viele Völker in China. Die Ausweitung der Han-Dynastie hatte zur Folge, dass einige Völker vertrieben wurden, aber andere wurden dem chinesischen Reich angeschlossen. Heute gibt es 56 anerkannte Ethnien in China. Die Regionen in denen diese Völker leben haben den Status von selbständigen Regionen.
Die größte Minderheit stellen die Zhuang dar. Sie sind mit den Thai verwandt. Sie leben im Südosten Chinas und vor allem in der unabhängigen Region Guangxi. Die zweitgrößte Minderheit stellen die Hui dar. Sie sind islamische Han und leben vor allem in der freien Region Ningxia. Eine weitere wichtige Minderheit sind die Uiguren. Sie sind ein Turkvolk, das sich größtenteils zum Islam bekennt. Sie leben im Nordwesten Chinas und zwar in der eigenständigen Region Xinjiang. Sie sind vor allem Bauern und Händler. Außer den Uiguren leben in Xinjiang jedoch auch Kasachen, Kirgisen, Mongolen, Tadschiken und Usbeken. Die Kasachen und Mongolen leben als Nomaden. Aufgrund der vielen Rohstoffe und der zunehmenden Industrialisierung sind in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts viele Han nach Xinjiang ausgewandert. Im Norden Chinas in der unabhängigen Region Nei Monggol (Innere Mongolei) wohnen Mongolen. Die meisten sind Nomaden und bekennen sich zum lamaistischen Buddhismus. Im Nordosten Chinas in der Mandschurei leben Mandschuren. Seit 1644, als die Mandschuren China erobert haben, gehört die Mandschurei zu China. Am Anfang des 20. Jahrhundert wanderten Han in die Mandschurei aus, weil es dort große Rohstoffquellen gibt. Im Südwesten Chinas in Tibet leben Tibeter und sie sind lamaistische Buddhisten. Viele Tibeter sind Nomaden. 1950 hat China Tibet annektiert und nun ist Tibet die unabhängige Region Xizang.
Aufgrund der Überbevölkerung in China wurde das 1 Kind Gesetz erlassen.
Dies besagt das man nur ein Kind haben darf.
Wenn jemand mehr als ein Kind bekommt gibt es verschiedene Arten der Bestrafung. Es kann ihnen das Haus weggenommen werden, oder der Beruf. Doch trotzdem wird das Ein Kind Gesetz nicht ernst genommen es konnte bislang in nur sechs der entwickelten Provinzen und Regionen des Landes, darunter Peking und Shanghai für 37 Prozent der Bevölkerung durchgesetzt werden. Für mehr als die Hälfte der Bevölkerung (63 Prozent) in weiteren 19 Provinzen waren Ausnahmen erlaubt wie etwa Bauernfamilien, wenn das Erstgeborene ein Mädchen war.
Diese Angaben verdeutlichen, warum nach 20 Jahren in China nur wenig mehr als 60 Millionen Einzelkinder bei den 365 Millionen Familien des Landes gezählt werden. (statistisch 1,8 Kinder pro Familie in Deutschland 1,3)
Das heißt dass es lange dauern wird bis die Bevölkerung in China zurück- geht. Im Jahre 1950 lebten 556.613.000 Menschen in China.
1960 waren es 682.024.000. 1970 waren es 825.812.000. Menschen. 1980 waren es etwa 918.200.000. 1990 waren es ganze 1.133.682.000. Jetzt im Jahre 2005 leben etwa 1.301.518.000 Menschen in China.
2010 sollen nach Experten Meinung 1.347.514.000 Menschen in China leben. 2020 sollen es 1.434.383.000 sein. 2025 leben etwa
1.471.282.000 Menschen in China. 2030 sollen es ganze 1.500.611.000 Menschen sein 2050 soll die Bevölkerung dann endlich auf 1.322.453.000 Menschen zurückgegangen sein.
Die Menschen in China sind sehr höflich, sie verbeugen sich vor jedem Menschen. Erwachsene vor ihrem Chef tiefer als vor ihren Kindern und die Kinder vor dem Schulleiter tiefer als vor ihren Freunden. Jeder weiß genau wie tief er sich vor wem verbeugen muss. Und sieht man jemanden zum ersten Mal verbeugt man sich besonderes tief und sagt etwas was wörtlich übersetzt. „Ich freue mich dass ich sie kennen lernen darf“ heißen würde.
Chinesen besuchen sich oft, bekommt der Gastgeber ein Geschenk legt er es zur Seite und öffnet es erst wenn der Schenker weg ist, da sofortiges öffnen als unhöflich gilt. Der Schenker sagt etwas was wörtlich übersetzt.
„Ich habe hier etwas für sie es ist zwar nichts wert aber es würde mich freuen wenn sie es trotzdem annehmen.“
Hauptstädte
Peking
Peking ist heute die Hauptstadt Chinas. Mit einer Einwohnerzahl von 11 Millionen ist Peking, die zweitgrößte Stadt Chinas. Durch die lange kaiserliche Tradition dieser Stadt ist sie auch entsprechend strukturiert. Im Mittelpunkt befindet sich die Verbotene Stadt, drum herum liegt die Kaiserstadt und diese wiederum befindet sich in der Inneren Stadt. Südlich dieses Komplexes befindet sich die Äußere Stadt. Das heutige Peking ist jedoch noch größer. Am interessantesten in Peking dürfte wohl die Verbotene Stadt sein. Darüber hinaus gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten in Peking. Südlich der Verbotenen Stadt liegt das Tor des Himmlischen Friedens. Daran schließt sich der größte öffentliche Platz der Welt (440.000 m2) an - der Tiananmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens). Er befindet sich in der Inneren Stadt. Noch weiter südlich, in der Äußeren Stadt, liegt in einem Park der Tiantan (Himmelstempel). Seit Entstehung der Volksrepublik China im Jahre 1949 wurde Peking modernisiert. Es wurden Museen über chinesische Geschichte errichtet, aber auch kommunistische Gebäude wie z. B. die Große Halle des Volkes oder das Mao-Mausoleum.
Verbotene Stadt in Peking
Shanghai
Mit einer Einwohnerzahl von 13 Millionen ist Shanghai Chinas größte Stadt. Es liegt am Ostchinesischen Meer und ist daher eine wichtige Hafenstadt. Shanghai ist darüber hinaus ein wichtiges Industriezentrum. Im 19. Jahrhundert wurde Shanghai, vor allem durch seinen Hafen, von Europa stark beeinflusst. Hier konnten die Briten problemlos Opium einführen. Zu dieser Zeit war es eine luxuriöse und teure Stadt. Erst nach dem 2. Weltkrieg änderte sich die Situation. Die Kommunisten unterdrückten dieses westlich orientierte Leben in Shanghai. Unter dem strengen kommunistischen Regime hat es stark gelitten und konnte sich nicht weiterentwickeln. In den 90er des 20. Jahrhunderts änderte es sich jedoch und es entstanden mehr und mehr moderne Wolkenkratzer. Binnen kurzer Zeit setzte eine vollkommene Modernisierung ein.
Hongkong
Hongkong hat eine Einwohnerzahl von 6,9 Millionen. Nachdem China im Jahre 1842 den "Ersten Opiumkrieg" verloren hat musste es die Insel Hongkong an Großbritannien abtreten. 1860 sicherte sich Großbritannien Gebiete die Hongkong umgeben. Diese sollten jedoch nach 99 Jahren an China zurückgegeben werden. Diese 99-jährige Frist begann 1898 und sollte demnach 1997 enden. Für Hongkong sollte sie jedoch nicht gelten. Über Hongkong wurde nun viel Opium, aus der britischen Kronkolonie Indien, nach China eingeführt. Durch diesen ganzen Handel wuchs Hongkong unaufhörlich. Im 2. Weltkrieg wurde es von den Japanern besetzt, aber nach der japanischen Niederlage im 2. Weltkrieg wurde Hongkong von Großbritannien wieder aufgebaut. Durch das kommunistische Regime in China flohen viele Chinesen nach Hongkong. Dieser Trend ging soweit, dass es in Hongkong einerseits viele Millionäre gibt und andererseits sehr viel Armut. Durch die vielen Flüchtlinge ist es auch dazu gekommen, dass Hongkong sehr dicht besiedelt ist. So kam es also dazu, dass Großbritannien am 1.7.1997 auch Hongkong an China zurückgegeben hat.
Blick auf Hongkong
China
Da China nah an drei Kontinentalplatten liegt gibt es etwa 2 mal im Monat ein Erdbeben.
Der Nordosten Chinas ist am dichtesten bevölkert.
Wo früher Wald war ist heute Ackerland. Vor allem Weizen, Gerste und Hirse werden hier angebaut. Im nördlichsten Nordosten Chinas liegt die Mandschurei. Heute besteht sie aus den Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning .
Die Temperaturen sind recht tief und es herrscht hier ein trockenes Winterklima. Grosse Teile der Mandschurei sind Grasssteppen. Weiter südlich liegt die Hauptstadt Peking.
Im Westen von Nordostchina befinden sich riesige Lößgebiete. Löß ist ein besonders fruchtbarer Boden der in Nordostchina sehr stark vertreten ist. Für die Landwirtschaft ist dies sehr wichtig. Aufgrund des Löß sehen diese Landschaften gelb aus. Der Löß wurde aus Wüsten in dieses Gebiet geweht. Für einen Wald ist Löß ungeeignet und daher sind die Lößlandschaften Steppen. Südostchina ist stärker bewaldet. Aufgrund des Klimas wird hier Reis angebaut. Das Gebirge Qinling-Shan trennt den Nordosten Chinas vom Südosten. In Südostchina ist das warmgemäßigte Regenklima vorherrschend. Hier befinden sich wundervolle Landschaften. Zunächst einmal wären die Karstlandschaften zu nennen. Sie ziehen sich von Yunnan bis nach Guangxi.. In Yunnan gibt es eine weitere interessante Landschaft und zwar den Steinwald. Es sind Gesteine die an einen Wald erinnern. Es ist aber kein versteinerter Wald. Ebenfalls beeindruckend ist das gesamte Hochland von Yunnan welches zwischen 2000 m und 4000 m hoch liegt. Die Provinz Sichuan ist stark bewaldet. Der äußerste Südosten Chinas wie auch die Insel Hainan haben ein tropisches Klima.
Steinwald in Yunnan
Im Nordwesten Chinas befindet sich das Tarimbecken. Dieses liegt relativ tief im Vergleich zu seiner Umgebung. Das Tarimbecken selbst ist eine Wüstenlandschaft in der sich die Wüste Takla Makan befindet. Takla Makan ist eine große, besonders trockene und gefährliche Sandwüste. Trotz ihrer Größe ist sie nur sehr dünn besiedelt. Einige Oasen machen das Leben hier möglich. Damit Oasen entstehen können muss genug Wasser vorhanden sein. Entweder kommt das Wasser aus den Gebirgen wenn Schnee im Sommer schmilzt oder von Flüssen wie z. B. dem Tarim He in der Takla Makan Wüste. Die meisten Menschen die hier wohnen sind Uiguren. Weiter östlich befindet sich die Innere Mongolei (Nei Monggol) die heute ebenfalls eine autonome Region Chinas ist. Hier gibt es die Wüste Gobi, die zweitgrößte Wüste der Welt. Sie liegt nicht nur in China, sondern auch in der Mongolei. In den beiden Wüsten Gobi und Takla Makan sind die Sommer sehr heiß und die Winter kalt und trocken.
Im Südwesten Chinas befindet sich Tibet und im Süden von Tibet der Himalaya. Obwohl sich Tibet in den Subtropen befindet sind die Temperaturen hier sehr tief da Tibet sehr hoch liegt. Daher ist in Tibet das Schneeklima vorherrschend und es ist sehr trocken. Die Temperaturen schwanken sehr stark zwischen Tag und Nacht. Die Hauptstadt der Provinz Tibet ist Lhasa. Lhasa liegt in einer Höhe von 3658 m. Tibet ist durch die schweren Lebensumstände dünn besiedelt. In Tibet findet man viele Steppen. Wälder gibt es vor allem in den Randgebieten Tibets wo es wärmer und feuchter ist. Vor allem Gerste und Weizen werden in Tibet angebaut. Gerste wird noch in über 4000 m Höhe angebaut. Ebenfalls im Himalaya, auf der Grenze zwischen China und Nepal steht der Mount Everest. Mit einer Höhe von 8848 m ist er der höchste Berg der Welt.
Die Flüsse und Meere
Im Osten und Südosten ist China von Meeren umgeben. Im Nordosten ist es das Gelbe Meer, weiter südlich das Ostchinesische Meer und im Südosten ist es das Südchinesische Meer. Die beiden wichtigsten Flüsse Chinas sind der Jangtsekiang und der Huang He (Gelber Fluss). Beide Flüsse entspringen im Kunlun Shan Gebirge. Danach fließt der Jangtsekiang durch Yunnan, Sichuan und durch das Rote Becken von Sichuan. Dann fließt er weiter vorbei an Wuhan wo er besonders breit ist. Die nächste große Stadt an der er vorbei fließt ist Nanjing. In diesem Gebiet wird sehr viel Reis angebaut. In der Nähe von Shanghai mündet er ins Ostchinesische Meer. Der Jangtsekiang ist mit 6300 km der drittlängste Fluss der Welt. Er stellt einen sehr wichtigen Wasserweg für China dar. Der 1800 km lange, Kaiserkanal verbindet den Jangtsekiang mit dem Huang He. Der Huang He ist 5464 km lang. Er mündet ins Gelbe Meer. Der Fluss Mekong ist 4500 km lang, er entspringt in Tibet und fließt weiter nach Süden durch Yunnan. Danach fließt er entlang der Grenzen zwischen Laos und Burma sowie Laos und Thailand. Als nächstes durchquert er Kambodscha und Vietnam und mündet ins Südchinesische Meer.
Schrift
Die chinesische Schrift ist über 3000 Jahre alt. Sie besteht aus 50.000 Zeichen wovon die Schüler in China etwa 3000 Schriftzeichen lernen. Die reicht zum lesen von Büchern und Zeitungen. Aber auch Chinesen die nur etwa 1500 Schriftzeichen können gelten nicht als Analphabeten. Die geleerten Chinesen können etwa 6000 der Schriftzeichen. Mit den 3500 häufigsten Schriftzeichen kann man einen Text zu 99,7 % übersetzen. Die chinesischen Zeichen veränderten sich seit ihrer Entstehung. Zu Beginn waren diese Zeichen Bilder. Mittels einiger Striche versuchte man das was man meinte zu zeichnen. So war
z. B. das Zeichen für Berge ein Bild mit drei spitzen Bergen, heute sind es drei senkrechte Striche auf einem waagerechten.
Viele Wörter bestehen auch aus zwei Zeichen. Manche auch drei oder gar vier Zeichen. Die meisten Wörter werden nämlich Silben Weise geschrieben. (Folie…Familie)
Chinesisch ist eine tonale Sprache das heißt das es sehr auf die Aussprache der Wörter ankommt. Da ma je nach der Aussprache entweder Mutter, Hanf, Pferd oder schimpfen heißen kann.
Mai kann begraben, kaufen, verkaufen oder Blutgefäß heißen und auch mao hat viel Bedeutungen Katze, Körper, Anker, Sperr, nieten, quellen und Hut. So würde zum Beispiel cha cha cha cha bedeuten Gabeln stecken in schlechten Tee.
Trotz dieser Schwierigkeit ist Chinesisch die am meisten gesprochene Sprache der Welt nämlich von 1 300 Millionen Menschen also einem Fünftel der Menschheit. Englisch wird nur etwa von 573 Millionen Menschen gesprochen.
Zahlen
Zahlen von 11 bis 19 werden durch Anhängen der entsprechenden Zahl an 10 ausgedrückt z.B. 15 shi wu = 10 + 5.
Bei Zahlen über 19 ist es komplizierter da wird es per Multiplikation gemacht z.B. 20 er shi = 2 mal 10. um 84 zu sagen ist es noch komplizierter ba shi si = 8 mal 10 + 4
So kann man die Zahlen von 11 bis 99 zusammensetzten für die hundert gibt es wieder ein eigenes Zeichen. (Folie)
Außerdem zählen die Chinesen anderes als die Deutschen.
denn die Wörter eins, zwei, drei usw. heißen in China anderes wenn sie Bücher zählen oder Stifte auch die Zahlen in der Mathematik sind anderes.
Lange Sachen wie Stifte und Zollstöcke werden.
yi che, er che, san che gezählt.
Alle Sachen die aus Papier bestehen wie Bücher yi ben, er ben, san ben.
und Lebewesen (Menschen und Tiere.) yi ge, er ge, san ge. Fast alles andere wird, yi g, er g, san g gezählt.
Und wenn sie drei sagen halten sie nicht einfach wie wir drei Finger hoch
sondern…..(Folie)
Tierkreiszeichen
Wir haben die 12 Sternzeichen über das ganze Jahr verteilt.
Bei den Chinesen ist es anderes sie haben 12 Tierkreiszeichen
die jeweils ein ganzes Jahr für sich alleine haben.
1979= Ziege
1980= Affe
1981= Hahn
1982= Hund
1983= Schwein
1984= Ratte
1985= Büffel
1986= Tiger
1987= Hase
1988= Drache
1989= Schlange
1990= Pferd
und in dieser Reihenfolge geht es immer weiter. Auch wie im Deutschen
werden den Chinesen anhand ihrer Tierkreiszeichen entsprechende Eigenschaften zugesprochen.
Die Ziege ist liebenswürdig, fürsorglich und zickig.
Der Affe benimmt sich wie ein Clown ist aber sehr intelligent.
Der Hahn nimmt alles genau und stürzt sich in den Kampf.
Der Hund ist loyal und aufrichtig.
Das Schwein gutmütig, anspruchslos und manchmal leichtgläubig.
Ratte ist aktiv, fleißig, zäh und schlau.
Der Büffel ist langsam, stur und ehrlich.
Der Tiger ist wild und unberechenbar.
Der Hase ist still, manchmal kompliziert, und sanft.
Der Drache genießt seine Macht.
Die Schlange ist abwartend, weise und manchmal hinterlistig.
Das Pferd ist freiheitsliebend, unruhig und etwas selbstverliebt.
Tierwelt Chinas
China hat eine sehr reiche Tierwelt. Am bekanntesten und typischsten für China ist der, vom aussterben bedrohte große Panda. Ein ausgewachsener Panda kann über 100 kg wiegen. Er lebt in den Bergwäldern der Provinzen Sichuan, Shaanxi und Gansu. Er ernährt sich von Bambus. Er ist an Kälte und Schnee sehr gut angepasst and lebt sogar noch in 4000 m Höhe. Außerdem ist er ein Einzelgänger.
Neben dem großen Panda gibt es auch den kleinen Panda der ganz anders aussieht. Er ist viel kleiner als der große Panda, hat spitze Ohren, einen langen Schwanz, ein ganz anderes Gesicht und er ist rötlich-braun. Er lebt in Tibet, in Yunnan, in Sichuan und auch in Nepal. Das sind alles Bergländer und daher ist er auch an Höhen bis 4000 m gut angepasst. In Yunnan leben asiatische Elefanten. Diese haben kleinere Ohren als afrikanische Elefanten und sind generell kleiner und erreichen ein Gewicht von bis zu 4 Tonnen.
Ein weiteres interessantes Tier ist der Schneeleopard. In China lebt er im Tian Shan Gebirge und im Himalaya (Tibet, Nepal, Bhutan, Indien). Er lebt bis in 6000 m Höhe daher ist das Fell viel heller und dicker als bei normalen Leoparden und bietet somit eine gute Tarnung und Wärmung. In China leben bis heute noch Riesensalamander. Mit bis zu 1,5 m Länge zählen sie zu den größten Amphibien der Welt.
Essen
In China müssen Katzen- und Hundebesitzer aufpassen, dass ihre Haustiere nicht im Kochtopf von Nobel-Restaurants landen. Der chinesische Verband zum Schutz von Kleintieren verwies in Peking darauf, dass das Kidnapping von Tieren aus Wohngebieten durch Banden erheblich zugenommen hat. Die Vierbeiner landen dann in der Küche von Gourmet-Restaurants. Dort werden aus ihnen Menüs, die unter so phantasievollen Titeln wie „Der Kampf zwischen dem Drachen und dem Tiger" auf der Speisekarte stehen. Dieses beliebte chinesische Katzengericht enthält eine Mischung aus Katzen- und Schlangenfleisch. Etwa 100 Katzen verschwinden pro Tag allein in Peking. Die Tageszeitung "China Daily" gab den Schwarzmarkt-Preis für eine gefangene Katze mit etwa 20 Yuan (etwa 2 €) an. Tischfertig zubereitet kostet ein Tier etwa das Vierfache. Der Diebstahl von Katzen ist in China zwar verboten - sie zu essen aber nicht. Einige Leute glauben dass, das Fleisch schmackhafter wird wenn das Tier zu Tode geprügelt wird dieses kann bis zu einer Stunde dauern.
Konfuzius
Konfuzius hat von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr gelebt. Schon in jungen Jahren richtete Konfuzius sein Haus als Schule ein und lehrte seinen Schülern Geschichte, Dichtkunst und die Formen des Anstands. Im Laufe der Jahrzehnte gingen 3.000 junge Männer durch seine Schule und verbreiteten den Ruhm des Konfuzius. Obwohl er von Ehrgeiz erfüllt war und gern eine führende Stellung im Staat eingenommen hätte, lehnte er alle Angebote ab, solange er die Bedingungen nicht mit seinen moralischen Grundsätzen vereinbaren konnte. So dauerte es bis zu seinem 50. Lebensjahr, bevor er die Gelegenheit erhielt, die von ihm gefundenen und gelehrten Grundsätze, als Beamter seines Heimatstaates in die Praxis umzusetzen. Nach der Überlieferung erzielte er dabei außerordentliche Erfolge.
Aber der Fürst des Nachbarstaates, von Neid erfüllt über das Aufblühen des Staates Lu, schenkte dem Fürsten von Lu eine Truppe sanges- und tanzkundiger Mädchen und schöner Pferde, damit er sich von den Grundsätzen des Konfuzianismus abwende. So geschah es, und Konfuzius trat enttäuscht zurück und verließ sein Heimatland. Nach einem 13 jährigen Wanderleben kehrte er wieder in seine Heimat zurück, widmete sich in seinen letzten Lebensjahren der Sammlung und Herausgabe der überlieferten Schriften und verfasste eine Chronik seines Heimatstaates.
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste Zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste und Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.
|