Mein erster Eindruck bei Betrachtung des Bildes ist diebesänftigende Ruhe, die es ausstrahlt. Es wirkt harmonisch und man spürt die Stille, die es vermittelt.
Es handelt sich um ein querformatiges Bild, das vermuttlich in taditioneller Technik ( Öl auf Leinwand) gemalt wurde. Es zeigt "Treibeis" aus der Normalperspektive und wurde 1880 von Claude Monet gemalt. Es handelt sich um eine Freiluftmalerei im impressionistischen Malstil.
Es ist ein pastoser und locker Farbauftrag, bei dem feine tupfenartige und strichartige Farbspuren auf das Bild aufgetragen wurden.Dieses enge Nebeneinander der Farbkleckse und Farbstriche bewirkt im Auge des Betrachters ein Flimmern. Den sogenannten Flimmereffekt.Dieses Flimmern vermittelt die Lebendigkeit und Frische des Lichts.
Die Form der Darstellung ist eher ungenau und nicht sehr klar. Es sind konturlose ineinanderübergehende Farbflecken und Striche, welche einzig allein durch ihren anderen Farbton, eine Abgrenzung der Motive ermöglichen.Dementsprechend wirkt das Bild verschwommen und unscharf.
Es wurden getrübte Farben benutzt. Durch die MIschung aus den komplementären Farbpaar Orange- Blau entstehen drei Kontaste.
Zum einen der Komplementärkontrast durch die Gegenfarben Orange und Blau, sowie der Hell-Dunkelkontrast durch die Aufhellung mit Weiss. Zum anderen der Kalt- Warmkontrast. Das Orange wirkt heiter, frisch und romantisch und warm und das Blau wirkt eisig Friedlich und kühl.
Das Bild wirkt sehr räümlich und gut aufgeteilt. Diese Räumlichkeit entsteht durch die Aufhellung mit weissund die Verblauung des Hintergrundes.
Der Maler wollte mit diesen Bild den Augenblick darstellen.Die lebendige Frische des Momentes. Der Tagesanbruch und die Wärme der ersten Sonnenstrahlen, welche durch die Bäume fallen. Er wollte ohne geschichtlichen oder literarischen Inhalt, sondern allein mittels der Formen und Farben des Betrachters Gefühle erwecken. Seine Sinne anregen und zum Nachdenken auffordern.
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