Aufbau der Erde
Die Erde besteht aus mehreren verschiedenen Erdschichten. Die äußerste Schicht setzt sich aus der Erdkruste und Teilen des oberen Mantels zusammen und bildet als Lithosphäre die dünne, erkaltete, starre Außenhaut des Erdkörpers. Sie schwimmt auf der (darunterliegenden) Asthenosphäre, einer zähplastischen Schicht. Bei einer Tiefe von 400 km ist die Temperatur bereits groß genug (1300°C) und der Druck noch niedrig genug, sodass kleine Teile des Mantelgesteins geschmolzen gehalten werden. Die dritte Schicht bildet der obere Erdmantel, wo das Gestein aufgrund des zunehmenden Drucks wieder fester wird. Dadurch entstehen 2 Übergangszonen. Die kühleren Gesteinsbrocken der nachfolgenden Schicht, dem unteren Erdmantel, sinken nach unten und die vom äußeren Erdkern erwärmten Brocken steigen auf. Der äußere Kern besteht aus einer flüssigen Schmelze von Eisen, Nickel, Schwefel, Sauerstoff/Silizium und erzeugt das Magnetfeld der Erde. Der Druck steigt zum Erdkern hin und im inneren Erdkern ist er mittlerweile so groß, dass dieser zu einer festen Kugel zusammengepresst wird. Durch die Anlagerung von Eisen aus dem äußeren Kern werden permanent immense Wärmemengen freigesetzt, die durch Wärmeleitungen, Konvektion und Strahlung nach Außen abgegeben werden.
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