Ernest Rutherford lebte von 1871 bis 1937, Professor der Physik in Montreal, Manchester und Cambridge. Er erhielt 1908 den Nobelpreis für Chemie. Mit seinem Steuerversuch und seiner mit Frederick Soddy zusammen aufgestellten Hypothese, dass die Radioaktivität ein Atomzerfall sei, begründete er die moderne Theorie vom Atombau. 1919 gelang ihm der Nachweis, dass durch radioaktive Strahlen Atomumwandlungen möglich sind.
Emil Fischer lebte von 1852 bis 1919. Er wurde 1882 Professor für Chemie in Erlangen. Bekam den Nobelpreis 1902. Mit seiner Forschung über die Struktur und die Synthese von Zucker und den Aufbau der Eiweißstoffe wurde er zum Wegbereiter der modernen Biochemie. Es gelang ihm, die in den Eiweißen erhaltenen Aminosäuren zu synthetisieren und zu Peptiden zu verknüpfen Niels Bohr lebte von 1885 bis 1962 Professor der Physik in Kopenhagen, erhielte 1922 den Nobelpreis für Physik. In seiner Theorie über den Aufbau der Atome vereinigte er die Quantentheorie Max Plancks bzw. Albert Eunsteins mit dem planterischen Atommodell von Rutherford. Seine Arbeiten bildeten die Grundlage für die von W. Kossel und G.N Lewis entwickelte Bildungslehre.