CSU Christlich Soziale Union
Bild 1: Die Abkürzung CSU steht für Christlich-Soziale Union
Die CSU ist eine christlich-konservative Volkspartei, die sich ausschließlich in Bayern zur Wahl stellt.
Sie bildet zusammen mit ihrer „Schwesternpartei“ der CDU im Dt. Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft.
(CDU = Christlich-Demokratische Union)
Bild 2: Gründung der CSU im Jahre 1946
Die CSU setzt in Bayern bedingt die Tradition der Bayerischen Volkspartei der BVP fort.
Diese hatte sich 1918 aus Protest gegen die Reichsfinanzreform vom reichsweiten Zentrum abgespalten und betonte von nun an die bayerischen Sonderinteressen.
Die Bayerische Volkspartei (BVP) war eine politische Partei in der Zeit der Weimarer Republik.
Die CSU verstand sich von Anfang an auch als Partei für protestantische Christen, während die BVP eine ausschließlich katholische Partei war.
Gründer: Dr. Josef Müller (CSU) OB Karl Scharnagl
Bild 3: Grundsatzprogramm seit 1945
Die CSU wurde 1945 in München gegründet.
Sie tritt für eine Stärkung des Föderalismus ein.
Die CSU hat im Laufe ihrer Geschichte von 1946 bis 1993 fünf Grundsatzprogramme vorgelegt.
Die ersten Konzepte und Festlegungen wurden bereits 1945 mit der 10-Punkte-Erklärung veröffentlicht.
Die fünf Grundsatzprogramme seit 1946 weisen keine fundamentalen Umorientierungen auf.
Christlicher Grundsätze in der Erziehung, Reform unseres Erziehungswesens und Soziale Gerechtigkeit, um nur einige zu nennen, sind auch im heutigen Grundsatzprogramm der CSU noch vorhanden.
Bild 4: Franz Josef Strauß
Die CSU wurde insbesondere durch den langjährigen Vorsitzenden (1961-1988)
und bayerischen Ministerpräsidenten (1978-1988) Franz Josef Strauß geprägt.
Bild 5: Die CSU-Parteivorsitzenden
weitere Vorsitzende der CSU waren:
Josef Müller - Parteivorsitzender 1945-1949
Hans Ehard - Parteivorsitzender 1949-1955
Hanns Seidel - Parteivorsitzender 1955-1961
Franz Josef Strauß - Parteivorsitzender 1961-1988
Theo Waigel - Parteivorsitzender 1988-1999
Edmund Stoiber - Parteivorsitzender seit 1999
Bild 6: 1966 – Große Koalition
Im Oktober 1966 zerbricht die Regierungskoalition der CDU/CSU mit der FDP.
Nach dem Kanzlersturz war die CDU/CSU mit der SPD in einer “neuen“ großen Koalition verbunden.
Es gab 2005 eine vergleichbare Situation.
Bild 7: Parteien im Bundestag
Fünf politische Parteien beziehungsweise Parteibündnisse bestimmen die Parteienlandschaft. Alle anderen Parteien scheitern fast immer an der geltenden Fünf-Prozent-Hürde bei Wahlen. Im Bundestag vertreten sind:
SPD ( Sozialdemokratische Partei Deutschlands)
CDU/CSU (Christliche-Demokratische Union/Christlich-Soziale Union) Vorsitz: Volker Kauder/Edmund Stoiber.
Bündnis90/Die Grünen Die Partei hat immer zwei Vorsitzende, zurzeit Claudia Roth und Reinhard Bütikofer.
FDP (Freie Demokratische Partei). Vorsitz: Guido Westerwelle
Die Linke. Bündnis aus PDS und der Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG).
Bild 8: Parteienlandschaft
Im Bundestag bilden CDU und CSU eine gemeinsame Fraktion.
Seit den Bundestagswahlen vom September 2005 regiert in Deutschland eine Große Koalition aus CDU/CSU und SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands).
Bild 9: CSU - Parteivorsitzender
Parteivorsitzender der CSU und bayrischer Ministerpräsident: Edmund Stoiber
Seit Ende des Zweiten Weltkriegs stellt die CSU (mit Ausnahme der Jahre 1954-1957) den bayerischen Ministerpräsidenten.
Bild 10: CSU im Bundeskabinett
Im Bundeskabinett ist die CSU vertreten durch:
Michael Glos Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Horst Seehofer Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Bundesminister für Gesundheit
Bild 11: CSU – Das Team
Hier sind weitere wichtige Mitglieder der CSU und ihre Tätigkeiten abgebildet
wie z. B.
Dr. Markus Söder, Generalsekretär der CSU
und Minister des Landes
Dr. Günther Beckstein, MdL Bayerischer Staatsminister des Innern
Dr. Ingo Friedrich, MdEP
Vizepräsident des Europäischen Parlaments
Alois Glück, MdL Präsident des Landtages und Mitglied im Fraktionsvorstand
Ilse Aigner Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung
Bild 12: Parteiorgane
Die CSU ist eine überkonfessionelle Partei mit ca. 173.000 Mitgliedern.
Die wichtigsten Organe sind:
- der Parteitag
- der Parteiausschuss - der Landesvorstand und
- das Präsidium.
Die CSU hat sechs Arbeitsgemeinschaften:
-Frauen-Union,
-Arbeitnehmer-Union
-Kommunalpolitische Vereinigung
-Arbeitsgemeinschaft Mittelstand
-Union der Vertriebenen
-den rechtlich selbstständigen Wirtschaftsbeirat der Union e.V.
-und gemeinsam mit der CDU eine Jugendorganisation (die Junge Union).
Bild 13: Werte heute
Programmatisch konservativer als die CDU wendet sich die CSU an die "Bürger aller sozialen Schichten und gesellschaftlichen Gruppen.
Grundlage der Politik der CSU ist das christliche Verständnis vom Menschen und seiner Verantwortung vor Gott.
Die CSU ist für jeden offen, der die Würde und Freiheit aller Menschen und die daraus abgeleiteten Grundüberzeugungen unserer Politik bejaht.
Die CSU Deutschlands steht für die Einbindung Deutschlands in die westliche Werte- und Verteidigungsgemeinschaft, für die Einheit der Nation und die Einigung Europas.
Mit der Deutschen Einheit hat sich eine ihrer großen politischen Visionen erfüllt.
Bild 14: Zahlen und Fakten
Die Mitgliederzahlen der CSU sind zurzeit rückläufig.
Der Frauenanteil in der Partei beträgt ca. 18%.
Die Partei gliedert sich in 10 Bezirksverbände und 108 Kreisverbände.
Der Generalsekretär der CSU ist : Markus Söder
Der Hauptsitz der CSU befindet sich in München.
Weitere Informationen zu Partei finden Sie auf der Homepage.
Anschrift: CSU Christlich-Soziale Union Nymphenburger Str. 64 80335 München
Website: www.csu.de
E-Mail-Adresse: info@csu-bayern.de
Zusammenfassung
• CSU - Christlich-Soziale Union in Bayern.
• 1945 in Bayern gegründete politische Partei.
• Sie verfolgt ähnliche Ziele wie die CDU, die in Bayern nicht als eigene Partei vertreten ist.
• Im Bundestag bilden CDU und CSU eine gemeinsame Fraktion.
• Mitgliederzahl am 31.7.2006: 172 273.
• Nachwuchsorganisation: Junge Union Deutschlands (Bayern).
Quellen: www.wikipedia.org
www.muenchen.de
www.fjs.de
www.hss.de
www.bundesregierung.de
www.politische-bildung.de
www.km.bayern.de www.politikerscreen.de
www.btw2002.de/
www.bpb.de
www.csu.de
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