Hausaufgaben, Hausarbeiten, Referate
Biologie
Chemie
Deutsch
Englisch
Erdkunde
Geschichte
Griechisch
Französisch
Kunst
Latein
Mathe
Philosophie
Physik
PoWi
Religion
Sporttheorie
Meine Hausaufgaben
Eigene Hausaufgaben
Neue Hausaufgabe
 
       

Der Mond

DER MOND

 

 

-         wird als Erdmond bezeichnet (natürlicher Satellit der Erde)

 

-         Erdfernster Punkt: 406.740 km

 

-         Erdnächster Punkt: 356.410 km

 

-         stellt 1/81 der Erdmasse dar

 

-         Temperaturen         am Tag: +120°C

 

                             in der Nacht: - 130°C

 

 

Wie ist der Mond entstanden?

 

Es gibt 3 Theorien: die Abspaltungstheorie, die Einfangtheorie und die Doppelplanettheorie.

In der A.-Theorie heißt es, dass sich der Mond von der Erde gelöst hat, aufgrund eines gemeinsamen Mutterkörpers. Die E.-Theorie behauptet, dass die Erde den ursprünglich unabhängigen Mond „eingefangen“ hat. Und die dritte Theorie geht davon aus, dass Mond und Erde gleichzeitig entstanden sind. Die wahrscheinlichste der drei Theorien ist die Doppelplanettheorie, da beide Planeten eine ähnliche chemische Zusammensetzung zeigen.

 

Die Mondphasen

 

Die Mondphasen entstehen durch die Änderung des Phasenwinkels, dieser Winkel gibt die Distanz von Sonne und Mond in Winkelgraden am irdischen Himmel an.

Bei Neumond beträgt der Phasenwinkel 0°, der Mond hat der Erde die unbeleuchtete Seite zugewandt – man sieht ihn also nicht.

Bei Halbmond bilden Erde und Mond einen rechten Winkel, der Mond nimmt weiter zu.

Hat der Mond die Hälfte seiner Bahn zurückgelegt (Phasenwinkel: 180°), sieht man die vollbeleuchtete Scheibe (Vollmond).

Nach ¾ seiner Bahn, steht er im letzten Viertel (Pw: 270°), man sieht den abnehmenden Halbmond.

Nachdem er das letzte Viertel zurückgelegt hat, steht er wieder in Neumondposition.

 

Die Mondoberfläche

 

Der Mond besitzt keine Atmosphäre, deshalb sind die Oberflächenformen fast 100% erhalten geblieben. Auffälligste Erscheinungen auf der Oberfläche sind die zahlreichen Einschlagskrater. An der Entstehung der Mondkrater sind vulkanische Erscheinungen und auch Meteoreinschläge beteiligt gewesen, die Mehrzahl der kleineren Krater ist aber durch Meteoreinschläge entstanden.

Die dunklen, großen Tiefebenen werden Maria bezeichnet (lat.: mare), es gibt sie kreisförmig oder in unregelmäßigen Formen. Rillen und Spalten sind in großer Zahl im Mondboden sichtbar, sie verlaufen geradlinig, bilden größere zusammenhängende Systeme und durchschneiden auch mehrere Krater; die Breite solcher Spalten kann einige Kilometer betragen, allerdings sind sie nicht tiefer wie 100m.

Die Mondoberfläche besteht aus einer 15m dicken Schuttschicht, die als Regolith bezeichnet wird. Sie ist durch Einschläge, durch den Einfluss des Sonnenwindes und durch kosmische Strahlung entstanden.

 

 

 

 

Der innere Aufbau

 

Der Mond ist ähnlich wie die Erde aufgebaut, nur besitzt er keine Plattentektonik.

Bis zu einer Tiefe von ca. 60km reicht die Kruste des Mondes. Von etwa 60km bis 1000km Tiefe erstreckt sich der Mantel aus pyroxenreichen* Material und hoher Dichte.

Die meisten Mondbeben entstehen in einer Tiefe von 800 bis 1000km, der Grund dafür: dort befindet sich der Übergangsbereich vom festen zum flüssigen Material. Bei ungefähr 1000km beginnt der sehr kleine Kern des Mondes.

 

Die Bewegung des Mondes

 

Durch die Rotation der Erde wird die scheinbare Bewegung des Mondes verursacht. So kann man feststellen, dass sich der Mond am Abend von Osten nach Westen bewegt.

Die wahre Bewegung des Mondes: er umläuft die Erde in einer elliptischen Bahn, die durch die Gravitation von Sonne und anderen Planeten teilweise extrem gestört wird. Diese Bahn ist um 5,15° zur Erdbahn geneigt. Wenn sich die Mondbahn mit der Erdbahn schneidet entsteht ein so genannter Knoten; ein auf – oder absteigender. Die Verbindungslinie beider Knoten dreht sich gegen die Mondbahnbewegung.

Wegen der Überlagerung verspätet sich der Mondaufgang täglich um 50min. Der Mond verfolgt eine gebundene Rotation und wendet deshalb der Erde immer die gleiche Seite zu.

 

Der Einfluss des Mondes auf die Erde

 

Den stärksten Einfluss den der Mond auf die Hydrosphäre der Erde ausübt, bezeichnet man als Gezeiten (Ebbe und Flut). Erde und Mond umlaufen einen im Erdinneren befindlichen gemeinsamen Schwerpunkt, es wird eine Fliehkraft erzeugt, welche die Anziehungskraft überlagert. Sie ist auf der mondzugewandten Seite größer als auf der mondabgewandten. Dadurch entstehen zwei Flutberge, unter denen sich die täglich rotierende Erde bewegt. Die Flutberge wirken wie Bremsen auf die rotierende Erde. Die Gezeitenreibung verlangsamt  die Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde, die Tageslänge nimmt alle 100 Jahre um 0,002s zu. Bei der Abbremsung der Erdrotation wird der Drehimpuls auf den Mond übertragen, pro Jahr vergrößert sich der mittlere Abstand um 4,6cm.

Auf das Wetter hat der Mond keinen Einfluss.

Die Kontinente, die auf dem Magma des Erdinneren schwimmen, werden durch die Gezeitenwirkung täglich 2x um 45-50 cm gehoben und gesenkt.

 

Menschen auf dem Mond

 

Im Rahmen des kalten Kriegs unternahmen die USA und die UdSSR in den 1960ern einen Anlauf zu bemannten Mondlandungen, die jedoch nur von den USA realisiert wurden. Am 21. Juli 1969 setzte mit Neil Armstrong der erste von 12 Astronauten im Rahmen des Apollo-Programms seinen Fuß auf den Mond, wegen der hohen Kosten wurde das Programm nach sechs erfolgreichen Missionen 1972 eingestellt.

 

 

 

 

* Gruppe verwandter Silikat-Minerale

 

Autor: deadstar
Geschrieben am: 06.03.2007, 12:15 Uhr
Kostenlose Homepage | Produktsuche | Single | Forum kostenlos | Hausaufgaben | Preisvergleich
\n
Impressum :: :: 2 User im Chat
Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt school24.de steht zum Verkauf Besucherstatistiken von school24.de etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse