Götter
Brahma = Weltschöpfer
Vishnu = Welterhalter
Shiva = Weltzerstörer
Ganesha = Elefantengott
Hanumat = Affengott
Karma, Wiedergeburt und Erlösung im Hinduismus
Das menschliche Leben ist im Hinduismus in einen dauerden Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt (Samsara) eingeordnet. Das Karma, die Prägung durch gute und böse Taten, entscheidet nach dem Tod über das Weiterleben: als Tier oder als Mensch in einer niedrigen bzw. höheren Kaste. Alles verläuft nach einem ewigen Weltgesetz, dem Dharma, das alles lenkt.k Ausschneiden aus dem Kreislauf bedeutet Erlösung und das Aufgehen im Brahman. Die Seele (Atman) wird somit nach dem "Umherirren" in dem Kreislauf eins mit dem Göttlichen.
Der Weg des Hindus zur Erlösung besteht im Idealfall aus Enthaltsamkeit (Askete). Durch körperliche Übungen, Meditation und Yoga, sucht der Hindu alle Sinneseindrücke abzuschalten, um sich freizumachen für die Vertiefug in das Göttliche.
Es gibt drei Wege der Erlösung: 1. Weg des Tuns (Opfern, Gebete, Waschung) 2. Weg der Erkenntnis (Yoga) 3. Weg der Liebe
Die Kasten als Sozialordnung
Die hinduitische Bevölkerung Indiens ist in vier "Kasten" eingeteilt, die Menschen einander zuordnen, aber zugleich auch von den Angehörigen anderer Kasten trennen. Die Zugehörigkeit bestimmt sich in der Regel durch die Geburt; In ihr wird alles Lebensbestimmende festgelegt: Beruf, Heirat, soziaer Status
1. Kaste: Brahmannen (Lehrstand
2. Kaste: Krieger (Wehrstand)
3. Kaufleute (Bauern/Handwerker)
4. "Shudras"
5. Kastenlose (=Parias/Unberührbare) |