Helfen und Sichern
Bei den Sicherheitsmaßnahmen im Turnen unterscheidet man zwischen Helfen und Sichern.
Helfen
Die aktive Bewegungshilfe ist durch das direkte Eingreifen des Helfers in den Bewegungsvollzug gekennzeichnet. Diese dient der Bewegungsunterstützung und Bewegungsführung. Solange Anfänger nicht in der Lage sind, die Bewegung alleine zu Ende zu füren, trägt die Hilfe zur Bildung und Präzisierung der richtigen Bewegungsdurchführung bei.
Sichern
Im weiteren Verlauf der Lernprozesse ist die Intensität der Bewegungshilfe allmählich herabzusetzen, bis sie schließlich in eine Bewegungsbegleitende Sicherung übergeht. Der Helfer beschränkt sich auf eine "Mitgehen", er greift nur im Notfall ein.
Vorraussetzung für erfolgreiches Helfen und Sichern
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Bereitschaft zum Helfen
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Berücksichtigung der konstitutionellen Vorraussetzung für das Helfen wie angemessene Körpergröße und Kraft.
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Beherschung der Technik der Helfergriffe
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Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit der Helfenden
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Konzentration auf den Übungsablauf, gut beobachten können und Aufmerksam sein
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Kenntnisse über Bewegungsablauf und mögliche Gefahrenstellen
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Antizipation des Bewegungsablaufs
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Reaktionsschnelles Handeln, d.h. wissen und entscheiden...
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welche Griff wo und wann angesetzt werden muss
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welcher Art die Hilfe sein muss
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wie stark geholfen werden muss
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Berücksichtigung des Leistungsstandes des Übenden
Wichtigste Grundsätze:
1) Lieber selbst kleinere Verletzungen einstecken, als das dem Turnenden etwas passiert.
2) Geholfen und Gesichert wird immer bis in den sicheren Stand.
3) Wenn ich mich selbst nicht Fit fühle, sollte ich nicht helfen. (Da meine Reaktionsfähigkeit7etc. eingeschränkt sein könnten) |