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Erster Mensch auf dem Mond.

"The Eagle has landed" ('Der Adler ist gelandet'), mit diesen Worten meldete sich Neil Armstrong am 20. Juli 1969 dem Raumfahrtzentrum in Houston / USA. Die Mondlandefähre "Eagle" hat sicher auf der Mondoberfläche aufgesetzt. Nur 6 Stunden später war es dann soweit: Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond.

Die Mission Apollo 11 hatte die ersten Astronauten auf den Mond gebracht. Damit wurde ein Versprechen eingelöst, das Präsident John F. Kennedy acht Jahre zuvor gegeben hatte: 'Noch vor Ende dieses Jahrzehnts werden Menschen auf dem Mond landen und sicher zur Erde zurückkehren.'

Es begann ein Wettlauf den Mond zu bereisen, den die Amerikaner um jeden Preis gewinnen wollten.

Die ersten Schritte zum Mond

Der erste bemannte Flug zum Mond gelang den Amerikanern schon im Jahr 1968 mit der Apollo 8. Jedoch wurde da der Mond in 112 Kilometer Abstand nur umrundet. Ein halbes Jahr später brachten es die Astronauten Young und Stafford mit einer Raumfähre bereits bis auf 15 Kilometer Abstand zur Mondoberfläche.

Der Apollo 11 gelang es dann am 20. Juni 1969 endlich, auf dem Mond zu landen.

 

Der Countdown läuft 3 - 2 - 1 - 0

Am 16. Juli 1969 hob die Trägerrakete Saturn V mit der Apollo 11-Besatzung vom Kennedy Space Center in Florida / USA ab.

An Bord der Saturn V-Rakete befanden sich die Astronauten, deren Namen zur Legende wurden: Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins. Mit einer Geschwindigkeit von 10,8 Kilometern pro Sekunde begann ein Flug, der in die Geschichte einging.

Neil Armstrong, der Kommandant von Apollo 11, nach seinem historischen Besuch auf dem Mond im Eagle
Edwin E. Aldrin (Spitzname „Buzz“), Pilot des Eagle, bereitet sich auf die Landung vor.
Michael Collins, 'der dritte Mann' von Apollo 11 und Pilot der Kommandokapsel


Eine Reise durch das All:

Nach drei Tagen erreichte die Raumfähre ihre Mondumlaufbahn. Aldrin und Armstrong stiegen in die Landefähre um. Michael Collins blieb in der Kommando-Kapsel. Jetzt war es endlich soweit. Die Landefähre Eagle löste sich vom Mutterschiff.

Der erste Mensch auf dem Mond

Die Landung der Eagle erfolgte am 20. Juli. Rund 500 Millionen Menschen beobachteten am Fernseher überall auf der Erde die Übertragung aus dem All.

Neil Armstrong stieg in seinem Raumanzug die Leiter auf den Mond herunter und sagte den wohl überlegten, gleichwohl berühmt gewordenen Satz: 'Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit.' Kurz darauf folgte Aldrin. Die beiden Astronauten blieben für mehr als zwei Stunden außerhalb der Landefähre Eagle.

Armstrong und Aldrin stellten eine Kamera ca. 15 Meter entfernt von der Fähre auf und hissten die Fahre der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie sammelten knapp 22 Kilogramm Mondgestein ein, fotografierten alles und führten verschiedene Experimente durch. Die beiden Astronauten stellten auch einen Mondspiegel auf, der von der Erde ausgesandte Laserstrahlen zurück reflektierte. Damit war man in der Lage, die Distanz Erde - Mond auf 15 cm genau zu messen. Sie beträgt zwischen 356 410 und 406 740 Kilometer.

Standbild der automatischen Kamera, die Armstrong und Aldrin filmt, wie sie die US-Flagge setzen.
Aldrin zollt der Flagge ihren Tribut. Die beiden hatten die Flagge zu nah an ihrem Landemodul platziert – sie wurde beim Start des Eagle umgeworfen.
Harte Arbeit – fernab von zu Hause. Aldrin bereitet ein weiteres Experiment vor.

 

Die Vorbereitung für den Rückflug

Die Astronauten öffneten noch einmal die Luke und befreiten sich von allem überflüssigen Ballast, der den Start gefährden konnte. Auf dem Mond blieben Messinstrumente, das Landegestell und die Fahne zurück. Ebenso ein paar hundert Schuhabdrücke, die wahrscheinlich noch in Jahrtausenden zu sehen sind. Denn auf dem Mond gibt es keinen Wind, der sie verwehen könnte.

Eagle nähert sich der Kommandokapsel zum Andocken vor der Kulisse des Erdaufgangs.
Erdaufgang auf den Mond.

Auf dem Weg zurück nach Hause


Zurück auf der Erde

Vom Kontrollzentrum am Boden aus wurde jeder Schritt der Astronauten mitverfolgt.
Der Flug zum Mond hatte insgesamt 8 Tage, 3 Stunden und 18 Minuten gedauert. Die Astronauten waren bis zu 389.645 Kilometer von der Erde entfernt und wurden nach ihrer Rückkehr wie Helden gefeiert.

Oder war die erfolgreiche Mondlandung nur ein großer Schwindel?

Wurde die Mondlandung in einem Filmstudio gedreht? Warum bewegte sich die Fahne im Wind, wo es auf dem Mond doch gar keinen Wind gibt?

 



Diese Fragen beschäftigen sehr viele Menschen, vielleicht auch dich?

Den Ingenieuren bei der NASA war es sicher klar, dass eine normale Fahne schlaff herunterhängen würde. Deshalb wurde in einem 90°-Winkel eine Querstrebe an der Spitze befestigt. Die Fahne hing also nicht nur am Mast, sondern auch an der Querstrebe. Diese Strebe war kürzer als die Fahne, so dass der Stoff gerafft wurde und dadurch der Eindruck einer wehenden Fahne entstand. So erklärte die NASA im Nachhinein die offene Frage.
Egal, was die NASA darlegen wird, für die Skeptiker der Mondlandung wird jeder Beweis eine Geschichte bleiben

Autor: madbibi
Geschrieben am: 22.06.2006, 15:25 Uhr
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